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Praxis für systemische Therapie und Beratung

Lerncoaching: Was sind Teilleistungsschwächen (Dyskalkulie / Legasthenie)

Was ist Dyskalkulie?

Dyskalkulie steht für Rechenschwäche bzw. Rechenstörung.
Von Dyskalkulie spricht man, wenn anhaltende Schwierigkeiten im Erfassen rechnerischer Sachverhalte, im Umgang mit Zahlen und in der Bewältigung von Rechentechniken vorliegen, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar sind.
Die Schwierigkeiten betreffen vor allem die grundlegenden Rechenfertigkeiten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) und weniger die abstrakteren mathematischen Fertigkeiten, die etwa für Algebra, Trigonometrie und Geometrie benötigt werden.
Häufig wird Dyskalkulie aus Unkenntnis überhaupt nicht erkannt, wenn doch, typischerweise in der 3. oder 4. Klasse. (Quelle www.verband-dyslexie.ch / Universität Bielefeld)


Was ist Legasthenie?

Legasthenie ist die im deutschsprachigen Raum verwendete Bezeichnung für Lese - Rechtschreibschwäche.
Man spricht auch von Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb. Legasthenie ist intelligenzunabhängig.
Eine Legasthenie liegt offensichtlich dann vor, wenn akkurates flüssiges Wortlesen bzw. -schreiben sich nicht vollständig oder nur mit grossen Schwierigkeiten entwickelt. Im Brennpunkt steht dabei ein schweres und anhaltendes Problem mit dem Lesen- und Schreibenlernen auf der Wortebene trotz angemessener Beschulung. Dies ist die Ausgangsbasis für einen stufenweise sehr genau zu überwachenden Lernprozess. (Quelle www.verband-dyslexie.ch / Definition gemäss Britischen Psychologischen Gesellschaft 1999)

Die WHO- (Weltgesundheitsorganisation) erstellt die ICD-10:
"Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“.
Dort werden in der Kategorie der umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten die unterschiedlichen Störungsbilder klassifiziert:

- die Lese-und Rechtschreibstörung (F81.0),
- die isolierte Rechtschreibstörung (F 81.1)
- und die Rechenstörung (F81.2)
- kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten (F. 81.3)

Ein Coaching/ Therapie der Rechtschreibstörung oder Rechenstörung wird in den meisten Fällen von der Zusatzversicherung anerkannt.

Gerne geben wir Auskunft bei weiteren Fragen und freuen uns auf ihre Kontaktaufnahme.

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